Online Business · Tools und Erfahrungen
Tentary Erfahrungenehrlich getestet.
Tentary verbindet Shop, Checkout, Online Kurse, E Mail Marketing und Affiliate Funktionen in einem System.
Meine ehrlichen Tentary Erfahrungen, die aktuellen Kosten, neue Funktionen und fünf Fehler, die darüber entscheiden können, ob dein digitales Produkt verkauft wird oder in deinem Shop Staub ansetzt.
Wenn mir früher jemand erzählt hätte, dass sich ein digitales Produkt ohne Technikzirkus online stellen und verkaufen lässt, hätte ich wahrscheinlich laut gelacht.
Ich hatte wirklich alles ausprobiert. Komplizierte Shop Systeme, verwirrende Tools, Plugins, Schnittstellen und Setups, bei denen ich irgendwann nicht mehr wusste, welches System eigentlich mit welchem System sprechen soll.
Jedes Mal hatte ich das Gefühl, ich müsste erst ein Technikstudium abschließen, bevor überhaupt jemand mein E Book, meinen Kurs oder eine Vorlage kaufen kann.
Dann bin ich auf Tentary gestoßen. Und ja, das klingt jetzt dramatisch, aber für mich war genau das der Moment, in dem Online Verkaufen endlich leicht wurde.
Produkt anlegen. Preis festlegen. Inhalte hochladen. Zahlungsanbieter verbinden. Veröffentlichen. Fertig.
Mein erster Gedanke war wirklich: Warte mal, das war es schon?
Ich nutze Tentary selbst und liebe die Plattform. Für mein eigenes digitales Business gibt es aktuell auf dem deutschen Markt keine Lösung, die für mich Einfachheit, Verkauf, Kursbereich, Rechnungen, E Mail Marketing und Affiliate Funktionen so angenehm an einem Ort verbindet.
In diesem Artikel teile ich meine Tentary Erfahrungen, zeige dir die aktuellen Funktionen und Kosten und führe dich Schritt für Schritt durch deinen Start.
Außerdem schauen wir uns die Neuerungen aus 2026 an. Der Kursbereich wurde komplett überarbeitet, E Mail Automationen sind flexibler geworden, Landingpages lassen sich für Affiliates freigeben und für EU Shops wurde der neue Widerrufsbutton integriert.
Und weil ein gutes Tool allein noch keine Verkäufe zaubert, zeige ich dir auch fünf typische Tentary Fehler. Fehler Nummer drei machen gefühlt fast alle. Genau deshalb warten so viele auf Bestellungen, die niemals kommen.
Inhaltsverzeichnis öffnen
- Was Tentary ist und warum ich es nutze
- Die wichtigsten Tentary Funktionen
- Aktuelle Tentary Kosten und Gebühren
- Tentary Anleitung in sieben Schritten
- Die wichtigsten Tentary Neuerungen 2026
- Fünf Fehler, die dich Verkäufe kosten
- Verkäufe mit Bundles, Funnels und E Mails steigern
- Tentary Vorteile, Nachteile und Alternativen
- Mein Fazit zu Tentary
- Häufige Fragen zu Tentary
Was ist Tentary und warum nutze ich die Plattform selbst?
Tentary ist kein weiterer Technikbaukasten, der dir neue Baustellen schenkt
Tentary ist eine Plattform, über die du digitale Produkte und Dienstleistungen erstellen, verkaufen und ausliefern kannst.
Du kannst unter anderem E Books, PDFs, Vorlagen, Dateien, Online Kurse, Memberships, Abonnements, Beratungen und Terminangebote verkaufen.
Der große Unterschied zu vielen zusammengewürfelten Setups ist simpel: Du brauchst nicht für jeden Schritt ein neues Tool.
- Dein Shop und deine Produktseiten laufen über Tentary
- Der Checkout ist bereits eingebaut
- Rechnungen werden automatisch erstellt
- Digitale Inhalte werden direkt ausgeliefert
- Online Kurse können direkt gehostet werden
- E Mail Kampagnen und Automationen sind integriert
- Landingpages und Affiliate Programme sind ebenfalls dabei
Für mich ist das Gold wert. Ich möchte meine Zeit in Produkte, Blogartikel, Pinterest und meine Kundinnen stecken. Ich möchte nicht drei Stunden damit verbringen, herauszufinden, warum irgendeine Schnittstelle plötzlich beleidigt ist.
Ein gutes Verkaufstool soll dir Arbeit abnehmen. Es soll nicht selbst zu deinem neuen Vollzeitjob werden.
Du verkaufst in deinem eigenen Namen
Wichtig ist, dass du bei Tentary selbst als Verkäuferin auftrittst. Deine Kundinnen kaufen bei dir und die Einnahmen werden über deinen verbundenen Zahlungsanbieter direkt an dich ausgezahlt.
Tentary stellt dir die technische Infrastruktur, den Shop, die Rechnungsfunktionen und viele rechtliche Grundeinstellungen bereit. Trotzdem bleibst du für dein Angebot, deine Angaben, deine Steuern und deine Rechtstexte verantwortlich.
Tentary Funktionen: Was dir die Plattform wirklich abnimmt
Produkte erstellen und direkt verkaufen
Du legst dein Produkt im Dashboard an, entscheidest dich für den passenden Produkttyp und fügst Titel, Beschreibung, Bilder, Preis und Inhalte hinzu.
Je nach Angebot kannst du Dateien, PDFs, Videos, Audios, Links, Termine oder komplette Kursinhalte bereitstellen.
Besonders praktisch finde ich, dass du nicht erst irgendwo extern eine Verkaufsseite bauen musst. Tentary erstellt dir direkt eine Produktseite, die du an dein Branding anpassen kannst.
Checkout, Zahlungen und Rechnungen
Für Zahlungen kannst du je nach Verfügbarkeit Stripe, PayPal oder Mollie verbinden. Deine Kundinnen sehen im Checkout die aktivierten Zahlungsmethoden und Tentary ordnet die Bestellung sauber deinem Produkt zu.
Nach dem Kauf erhält die Kundin automatisch ihre Bestätigung, Rechnung und den Zugang zu ihrem Produkt.
Du kannst Einmalzahlungen, Abonnements, Ratenzahlungen, Rabattcodes, Streichpreise und zeitlich begrenzte Angebote verwenden.
Online Kurse mit eigenem Kursbereich
Für Online Kurse brauchst du keine zusätzliche Kursplattform. Tentary hostet deine Lektionen und Videos direkt im Kursbereich.
Seit der großen Überarbeitung im Juli 2026 stehen mehrere Kurslayouts, eine bessere Teilnehmerübersicht, Fortschrittsanzeigen, zeitversetzte Freigaben und automatische Sicherungen der Kursinhalte zur Verfügung.
Landingpages, Order Bumps und Upsells
Du kannst eigene Landingpages im Builder erstellen oder mit eigener Domain sogar HTML Seiten direkt in Tentary hosten.
Order Bumps ergänzen den Checkout um ein kleines Zusatzangebot. Upsells können nach dem Kauf ein passendes Folgeprodukt anbieten. Dadurch musst du nicht für jeden Funnel sofort ein weiteres System buchen.
E Mail Marketing direkt im selben Dashboard
Du kannst Newsletter, einzelne Kampagnen und automatisierte E Mail Serien erstellen.
Nach einer Anmeldung oder einem Kauf kann automatisch eine passende Serie starten. Du könntest zum Beispiel sofort eine Willkommensmail senden, nach zwei Tagen einen Umsetzungstipp und nach sieben Tagen ein ergänzendes Angebot.
Affiliate Programme für deine eigenen Produkte
Du kannst andere Menschen deine Produkte empfehlen lassen und eigene Provisionen festlegen.
Besonders spannend ist die neue Möglichkeit, nicht nur Produkte, sondern auch ausgewählte Landingpages für Affiliates freizugeben. Tentary hängt den passenden Partnerlink automatisch an und ordnet daraus entstehende Verkäufe zu.
Auswertungen und Verwaltung
Im Dashboard siehst du Verkäufe, Einnahmen, Produkte und Kundendaten. Transaktions IDs erleichtern inzwischen auch den Abgleich mit Stripe, PayPal oder Mollie.
Das klingt nach einem kleinen Detail. Sobald du mehr Bestellungen hast oder deine Buchhaltung sauber halten willst, ist genau so ein Detail plötzlich ziemlich sexy.
Tentary Kosten und Gebühren: Was kostet die Plattform aktuell?
Die frühere Angabe von rund 9,50 Euro ist nicht mehr aktuell. Tentary arbeitet inzwischen mit drei Tarifen.
Start
- Alle Kernfunktionen
- Unbegrenzte Produkte
- Online Kurse und Video Hosting
- E Mail Marketing und Landingpages
- Ideal für Solo Selbstständige
Grow
- Alle Kernfunktionen
- Bis zu drei Teammitglieder
- Priorisierter Support
- Früherer Zugriff auf neue Funktionen
- Interessant bei regelmäßigem Umsatz
Scale
- Alle Kernfunktionen
- Unbegrenzte Teammitglieder
- White Label ohne Tentary Hinweis
- Priorisierter Support
- Für größere Umsätze und Teams
Zusätzlich fallen die normalen Gebühren deines Zahlungsanbieters an. Das sind zum Beispiel die Gebühren von Stripe, PayPal oder Mollie.
Dafür sind bereits im Start Tarif die entscheidenden Kernfunktionen enthalten. Du kannst unbegrenzt Produkte, Dateien, Kurse, E Mails und Landingpages anlegen.
Lohnt sich Tentary trotz monatlicher Kosten?
Für mich ganz klar ja.
Ein günstiges Tool ist nicht automatisch günstig, wenn du zusätzlich noch eine Kursplattform, ein Newsletter Tool, einen Landingpage Builder, ein Affiliate System und mehrere Plugins bezahlen musst.
Bei Tentary liegt der eigentliche Wert für mich nicht nur im Preis. Der Wert liegt darin, dass alles miteinander arbeitet und ich nicht jedes Mal einen technischen Umweg bauen muss.
Welcher Tarif ist für Anfängerinnen sinnvoll?
Wenn du alleine startest, reicht der Start Tarif normalerweise völlig aus. Grow wird interessant, wenn du im Team arbeitest oder durch regelmäßige Verkäufe mit der niedrigeren Transaktionsgebühr sparen kannst. Scale ist für größere Shops gedacht, die White Label und mehr Teamzugänge brauchen.
Du kannst dich zunächst kostenlos anmelden und die Plattform ohne Zahlungsdaten ausprobieren. Einen Tarif brauchst du erst, wenn du deinen Shop aktivieren und wirklich verkaufen möchtest.
Tentary Anleitung für Anfänger: In sieben Schritten zum ersten Produkt
Du brauchst keinen perfekten Shop und keine zwanzig Produkte. Du brauchst ein klares erstes Angebot und einen sauberen Weg zum Kauf.
Kostenlos registrieren
Öffne Tentary über den Button in diesem Artikel, leg deinen Account an und bestätige deine E Mail Adresse. Zum Ausprobieren werden zunächst keine Zahlungsdaten verlangt.
Account vollständig einrichten
Hinterlege deinen Namen, deine Adresse, deine steuerlichen Angaben und eine Support E Mail Adresse. Verbinde anschließend mindestens einen Zahlungsanbieter.
Passenden Produkttyp wählen
Entscheide dich für digitalen Download, Online Kurs, Zugang, Termin, Newsletter, Bundle oder einen anderen passenden Produkttyp. Diese Entscheidung solltest du bewusst treffen.
Verkaufsseite erstellen
Formuliere einen klaren Titel, beschreibe das Ergebnis deines Produktes und lade hochwertige Bilder hoch. Schreibe nicht nur, was enthalten ist. Zeige, was sich für deine Kundin verändert.
Preis und Checkout festlegen
Lege Preis, Zahlungsart, Raten, Streichpreis, Rabattcodes und mögliche Zusatzangebote fest. Prüfe, ob alle wichtigen Informationen direkt vor dem Kauf sichtbar sind.
Auslieferung und E Mails einrichten
Lade deine Dateien oder Kursinhalte hoch. Passe die Bestätigungsmail und Dankeseite an. Richte danach mindestens eine kurze Willkommensserie ein.
Testen, veröffentlichen und teilen
Prüfe die Produktseite, den Checkout, die E Mails und den Zugang aus Kundensicht. Danach stellst du den Status auf live und teilst den Link über Pinterest, deinen Blog, Newsletter oder Social Media.
Der wichtigste Schritt vor dem Veröffentlichen
Mache immer einen Testkauf. Nutze dafür ein kostenloses Testprodukt oder einen Rabattcode mit hundert Prozent.
Teste den gesamten Weg auf dem Smartphone. Viele Kundinnen kaufen mobil. Wenn dein Text zu klein ist, der Button nicht auffällt oder der Zugang unklar ist, verlierst du Verkäufe an Stellen, die du leicht hättest korrigieren können.
Tentary Neuerungen 2026: Das hat sich wirklich verbessert
Tentary hat 2026 nicht nur ein bisschen am Design geschraubt. Mehrere zentrale Bereiche wurden deutlich erweitert.
Der neue Kursbereich ist ein echtes Upgrade
Online Kurse haben jetzt einen eigenen Editor. Dadurch lassen sich auch größere Kurse mit mehreren Modulen und vielen Lektionen übersichtlicher verwalten.
- Mehrere Layouts für den Kursbereich, darunter eine Kachel Ansicht
- Lektionen nach Datum freischalten
- Lektionen eine bestimmte Anzahl von Tagen nach dem Kauf öffnen
- Freigabe erst nach Abschluss einer anderen Lektion
- Übersichtlichere Teilnehmerverwaltung
- Fortschrittsanzeige für Teilnehmerinnen
- Automatische Sicherungen der Kursinhalte
Eigene Newsletter Anmeldeseite
Jeder Shop kann über den Pfad subscribe eine eigenständige Seite für die Newsletter Anmeldung anzeigen. Das ist praktisch für Bio Links, Pinterest Pins und Blog Buttons.
Landingpages für Affiliates
Du kannst ausgewählte Landingpages für deine Partner freigeben. Tentary ergänzt automatisch den jeweiligen Affiliate Link und ordnet Verkäufe zu.
Transaktions IDs und Zahlungsexport
Bestellungen enthalten die Referenz des Zahlungsanbieters. Dadurch kannst du Zahlungen leichter mit Stripe, PayPal oder Mollie abgleichen.
Widerrufsbutton für EU Shops
Tentary hat für EU Shops eine Schaltfläche zum digitalen Widerruf integriert. Kundinnen können darüber einen Widerruf einreichen und erhalten eine Eingangsbestätigung.
Flexiblere E Mail Automationen
Auslöser lassen sich nachträglich ändern. Außerdem können einzelne Empfängerinnen aus laufenden Automationen entfernt und frühere Kundinnen gezielt hinzugefügt werden.
Mehr Vertrauen im Checkout
Du kannst pro Produkt einen eigenen Text und ein Banner für die Bezahlseite ergänzen. Das ist perfekt für wichtige Vorteile, Hinweise oder Vertrauenselemente direkt vor dem Kauf.
Countdown Angebote
Zeitlich begrenzte Preise können automatisch starten und enden. Auf Wunsch zeigt ein Countdown, wie lange das Angebot noch gilt.
HTML Landingpages und Google Daten
Mit eigener Domain kannst du HTML Seiten direkt hosten. Außerdem lässt sich der Shop über einen Bestätigungscode mit der Google Search Console verknüpfen.
Fünf Tentary Fehler, die dich Verkäufe kosten können
Tentary kann dir Technik abnehmen. Die Plattform kann aber kein schwammiges Produkt, keine langweilige Verkaufsseite und kein fehlendes Marketing retten.
Dein Produkt ist für alle und deshalb für niemanden
Titel wie Erfolgreich online oder Dein Business Guide klingen nett, sagen aber nicht, welches konkrete Problem gelöst wird.
Menschen kaufen keine lose Informationssammlung. Sie kaufen eine klare Abkürzung zu einem bestimmten Ergebnis.
Besser so: Definiere eine konkrete Zielgruppe, ein dringendes Problem und ein greifbares Ergebnis. Aus Business Guide wird zum Beispiel Dein erster Pinterest Funnel in sieben Tagen.
Deine Verkaufsseite zählt nur Inhalte auf
Zwölf Videos, fünf PDFs und drei Boni sind noch kein überzeugendes Kaufargument.
Deine Kundin will wissen, warum sie diese Inhalte braucht und was danach leichter, schneller oder besser wird.
Besser so: Starte mit Problem, Wunsch und Ergebnis. Zeige danach, wie deine Inhalte genau dorthin führen. Nutze klare Zwischenüberschriften, echte Beispiele, Vorschauen und einen sichtbaren Kaufbutton.
Der Fehler, den fast alle machen: Sie warten darauf, dass Tentary die Käufer bringt
Tentary ist deine Verkaufsplattform. Tentary ist aber kein magischer Marktplatz, der dein Produkt automatisch vor tausende passende Menschen stellt.
Du kannst das beste Produkt der Welt hochladen. Wenn niemand davon erfährt, bleibt dein Dashboard still.
Besser so: Baue einen festen Traffic Weg auf. Nutze Pinterest, Blogartikel, Suchmaschinen, Newsletter, Affiliates oder ausgewählte Social Media Inhalte. Jeder Content braucht einen klaren nächsten Schritt zu deinem Produkt oder Freebie.
Du versteckst Vertrauen und verkaufst viel zu billig
Viele Anfängerinnen setzen den Preis extrem niedrig, weil sie glauben, ein günstiges Produkt verkauft sich automatisch leichter.
Gleichzeitig fehlen Bilder, konkrete Ergebnisse, Vorschauen, Antworten auf Einwände und Informationen über die Anbieterin.
Besser so: Zeige den Wert verständlich. Ergänze Vorschau Dateien, klare Produktbilder, eine ehrliche Vorstellung, häufige Fragen und einen nachvollziehbaren Preis. Günstig ohne Vertrauen ist nicht attraktiv. Es wirkt oft einfach nur beliebig.
Nach dem Kauf endet deine Kommunikation
Eine Bestellung ist nicht das Ende. Sie ist der Anfang einer Kundenbeziehung.
Wer nur die Standardmail verschickt und danach verschwindet, verschenkt Vertrauen, Bewertungen, Folgekäufe und Empfehlungen.
Besser so: Richte eine Willkommensserie ein. Erkläre den nächsten Schritt, gib einen schnellen Umsetzungstipp, frage nach Fortschritten und empfehle später ein wirklich passendes Folgeprodukt.
Tentary löst den Technikstress. Verkaufen entsteht trotzdem durch ein starkes Angebot, Vertrauen und einen klaren Traffic Weg.
Verkäufe steigern mit Tentary: Bundles, Funnels und Automationen
Bundle dein Wissen sinnvoll
Kombiniere Produkte, die zusammen ein größeres Ergebnis liefern.
Ein E Book kann mit einem Workbook, einer Vorlagensammlung oder einem Mini Kurs ergänzt werden. Wichtig ist, dass das Bundle logisch wirkt und nicht wie eine Restekiste aus alten PDFs.
Nutze Order Bumps für kleine Zusatzkäufe
Ein Order Bump wird direkt im Checkout angeboten. Das Zusatzprodukt sollte leicht verständlich, günstig und eng mit dem Hauptprodukt verbunden sein.
Beispiel: Jemand kauft deinen Pinterest Anfänger Guide. Als Order Bump bietest du hundert fertige Pin Überschriften an.
Setze Upsells nach dem Kauf ein
Nach dem ersten Kauf ist das Vertrauen höher als vorher. Genau dort kannst du eine größere oder vertiefende Lösung anbieten.
Der Upsell muss nicht aggressiv sein. Er muss einfach logisch passen.
Nutze zeitlich begrenzte Angebote ehrlich
Ein Countdown kann Entscheidungen erleichtern, wenn das Angebot wirklich zu einem bestimmten Zeitpunkt endet.
Falsche Dauerknappheit zerstört Vertrauen. Ein Countdown, der jeden Morgen wieder bei drei Stunden startet, ist kein Marketingtrick. Das ist einfach peinlich.
Verbinde Pinterest direkt mit deinem Tentary System
Pinterest eignet sich besonders gut, wenn du langfristigen und organischen Traffic willst.
Du kannst Pins direkt auf eine Produktseite schicken. Noch stärker ist häufig der Weg über einen hilfreichen Blogartikel oder ein Freebie. Dort baust du Vertrauen auf und führst die Leserin danach zu deinem Tentary Angebot.
E Mail Marketing ist dein Umsatz Verstärker
Nicht jede Person kauft beim ersten Kontakt. Genau deshalb ist eine E Mail Liste so wertvoll.
Mit Tentary kannst du eine einfache Serie erstellen:
- Mail eins begrüßt und liefert den Zugang
- Mail zwei sorgt für einen schnellen ersten Erfolg
- Mail drei beantwortet einen typischen Einwand
- Mail vier zeigt ein Beispiel oder eine persönliche Erfahrung
- Mail fünf empfiehlt ein passendes Folgeprodukt
Diese Serie erstellst du einmal. Danach wird sie automatisch an neue Käuferinnen oder Abonnentinnen versendet.
Schau regelmäßig in deine Zahlen
Prüfe, welche Produkte besucht, gekauft oder ignoriert werden.
Wenn viele Menschen die Seite sehen, aber niemand kauft, liegt das Problem wahrscheinlich nicht am Traffic. Dann musst du Angebot, Preis, Vertrauen oder Verkaufsseite verbessern.
Wenn niemand die Seite sieht, brauchst du nicht sofort den Preis zu ändern. Dann brauchst du zuerst mehr passenden Traffic.
Tentary Vorteile und Nachteile im ehrlichen Vergleich
Die größten Vorteile
- Sehr übersichtliche Bedienung
- Alle wichtigen Kernfunktionen bereits im Einstiegstarif
- Unbegrenzte Produkte, Dateien, Kurse, E Mails und Landingpages
- Video Hosting für Online Kurse integriert
- Checkout, Rechnungen und Auslieferung in einem System
- E Mail Marketing ohne zusätzliches Newsletter Tool
- Eigene Affiliate Programme möglich
- Deutsche Oberfläche und deutschsprachiger Support
- DSGVO orientierte Funktionen und Double Opt In
- Monatlich kündbare Tarife
Die Nachteile, die du kennen solltest
Tentary ist kein großer Marktplatz. Du musst deinen Traffic selbst aufbauen.
Du verkaufst in deinem eigenen Namen. Das gibt dir Kontrolle und direkte Kundenbeziehungen, bedeutet aber auch, dass du dich mit Gewerbe, Steuern, Rechtstexten und deinen Pflichten als Verkäuferin beschäftigen musst.
Für extrem komplexe Unternehmen mit sehr speziellen Prozessen kann ein individuell zusammengestelltes System mehr Möglichkeiten bieten. Für die meisten Solo Selbstständigen und Creatorinnen wäre das am Anfang aber eher teurer Technikballast als echter Vorteil.
Tentary oder eine Alternative?
Systeme.io, CopeCart, Digistore24 und weitere Anbieter können je nach Geschäftsmodell sinnvoll sein.
Meine klare Meinung bleibt trotzdem: Wenn du eine einfache deutschsprachige All in One Lösung suchst, dein Produkt selbst verkaufen willst und keinen Bock auf fünf verschiedene Tools hast, ist Tentary aktuell verdammt stark.
Mein Fazit: Warum Tentary für mich die beste Lösung ist
Nach meinen eigenen Tentary Erfahrungen kann ich sagen: Die Plattform macht genau das, was ein gutes Verkaufssystem machen soll.
Sie nimmt dir Technik ab, ohne dich in einem komplizierten System einzusperren.
Du kannst klein mit einem E Book oder einer Vorlage starten. Später kannst du Kurse, Bundles, Abos, Landingpages, E Mail Automationen und ein Affiliate Programm ergänzen.
Besonders der neue Kursbereich zeigt, dass Tentary nicht stehen bleibt. Die Plattform wird laufend weiterentwickelt und wächst inzwischen deutlich über einen einfachen Checkout hinaus.
Ist Tentary perfekt? Nein. Kein Tool ist perfekt.
Ist es für mich aktuell die einfachste und stärkste Lösung auf dem deutschen Markt, wenn ich digitale Produkte ohne Technikchaos verkaufen möchte? Ganz klar ja.
Du kannst dich kostenlos anmelden, alles in Ruhe ansehen und dein erstes Produkt als Entwurf anlegen.
Tentary kostenlos testen und Produkt anlegenFAQ: Häufige Fragen zu Tentary Erfahrungen, Kosten und Funktionen
Was ist Tentary genau?
Tentary ist eine All in One Plattform für den Verkauf digitaler Produkte und Dienstleistungen. Du kannst unter anderem Downloads, E Books, Online Kurse, Memberships, Abos, Termine und Zugänge verkaufen. Shop, Checkout, Rechnungen, Auslieferung, Landingpages, E Mail Marketing und Affiliate Funktionen sind in einem System verbunden.
Was kostet Tentary aktuell?
Der Start Tarif kostet 10 Euro pro Monat plus 2,9 Prozent Transaktionsgebühr. Grow kostet 29 Euro plus 1,9 Prozent. Scale kostet 99 Euro plus 0,9 Prozent. Zusätzlich fallen die normalen Gebühren des verbundenen Zahlungsanbieters an.
Kann ich Tentary kostenlos testen?
Ja. Du kannst dich ohne Zahlungsdaten registrieren, Funktionen ausprobieren und Produkte als Entwurf anlegen. Einen kostenpflichtigen Tarif wählst du erst, wenn du deinen Shop aktivieren und verkaufen möchtest.
Ist Tentary seriös und sicher?
Tentary ist ein deutsches Unternehmen und arbeitet für Zahlungen mit etablierten Anbietern wie Stripe, PayPal und Mollie. Trotzdem solltest du bei jedem Shop genau prüfen, wer das konkrete Produkt verkauft, denn für Inhalt, Qualität und Support ist die jeweilige Verkäuferin verantwortlich.
Ist Tentary DSGVO konform?
Tentary stellt Funktionen für einen DSGVO orientierten Shop, Double Opt In, Datenschutzseiten und rechtliche Grundeinstellungen bereit. Du bleibst trotzdem für deine eigenen Inhalte, Rechtstexte, Tracking Tools und Datenverarbeitung verantwortlich.
Kann ich mit Tentary einen kompletten Online Kurs erstellen?
Ja. Du kannst Module, Lektionen, Videos und weitere Inhalte direkt in Tentary anlegen. Der neue Kurseditor unterstützt mehrere Layouts, Fortschrittsanzeigen und zeitversetzte Freigaben nach Datum, Tagen nach dem Kauf oder abgeschlossenen Lektionen.
Bringt Tentary automatisch Käuferinnen?
Nein. Tentary stellt dir Shop und Verkaufstechnik bereit. Für Reichweite und Besucherinnen brauchst du weiterhin eine Marketingstrategie, zum Beispiel Pinterest, Blogartikel, Suchmaschinen, Newsletter, Affiliates oder Social Media.
Wie bekomme ich mein Geld ausgezahlt?
Du verbindest Stripe, PayPal oder Mollie mit deinem Tentary Account. Nach einem Verkauf wird dein Umsatz über den jeweiligen Zahlungsanbieter verarbeitet und entsprechend dessen Auszahlungsregeln an dich ausgezahlt.
Brauche ich für Tentary ein Gewerbe?
Wenn du dauerhaft und mit Gewinnerzielungsabsicht Produkte verkaufst, handelt es sich in Deutschland normalerweise um eine gewerbliche oder selbstständige Tätigkeit. Kläre deine persönliche Situation mit dem Gewerbeamt, Finanzamt oder einer Steuerberatung. Dieser Artikel ersetzt keine Rechts oder Steuerberatung.
Kann ich mit Tentary Newsletter und Automationen versenden?
Ja. Du kannst einzelne Kampagnen, Newsletter und mehrstufige Automationen erstellen. Als Auslöser können unter anderem Käufe oder Anmeldungen dienen. Eine eigene Newsletter Anmeldeseite ist ebenfalls verfügbar.
Kann ich bei Tentary ein eigenes Affiliate Programm erstellen?
Ja. Du kannst Partnerinnen einladen, Provisionen festlegen und Produkte zur Bewerbung freigeben. Inzwischen lassen sich auch Landingpages für Affiliates bereitstellen, damit Verkäufe sauber zugeordnet werden können.
Was ist besser: Tentary oder Digistore24?
Das hängt von deinem Geschäftsmodell ab. Bei Tentary verkaufst du im eigenen Namen und verbindest Shop, Kursbereich, E Mail Marketing und Landingpages in einem Account. Digistore24 arbeitet in vielen Fällen als Reseller. Für mich ist Tentary die bessere Wahl, weil ich meine Kundinnenbeziehung selbst behalten und möglichst viele Funktionen in einem einfachen System nutzen möchte.
Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Wenn du dich über meinen Link bei Tentary anmeldest, kann ich eine Provision erhalten. Für dich wird Tentary dadurch nicht teurer. Ich empfehle die Plattform, weil ich sie selbst nutze und aus eigener Erfahrung überzeugt bin.